Die Weser, Harz & Heide-Radtour

Vom Hann. Münden nach Lüneburg in 10 Tagen / 9 Nächten ab 770,- €
Die Weser, Harz & Heide-Radtour
Box mit rotem Balken (mit Bild ZENTRIERT)
Oderteich-Talsperre

Vom „Ursprung“ der Weser in Hann. Münden führt ein neuer Radfernweg durch den Harz bis in die Lüneburger Heide. 400 Kilometer, wie sie vielfältiger kaum sein könnten: Grüne Blätterdächer im Weserbergland, historische Kulturlandschaften im Eichsfeld, eindrucksvoll wilde Naturerlebnisse im Westharz und die Weitläufigkeit der blühenden Heidelandschaft in der Norddeutschen Tiefebene. Altehrwürdige Städte und mittelalterliche Dörfer liegen am Weg. Ländliche Idylle lässt viel Raum für ausgiebiges Gedankenkreisen und „Seele baumeln lassen“. Für diese Weser-, Harz- und Heide-Radtour benötigen Sie eine gewisse Grundkondition.

Box mit rotem Balken (mit 2 Bildern links)
1. Tag
Hann.Münden

Individuelle Anreise nach Hann. Münden 

Bereits der Ausgangsort Ihrer Radreise ist eine ausgiebige Erkundung wert. Hann. Münden, wo sich Werra und Fulda zur Weser vereinen, betört vor allem durch seine Fachwerkarchitektur: Hier finden Sie Prachtexemplare der Weserrenaissance. Eingebettet in historische Befestigungsanlagen warten u.a. die Alte Werrabrücke, das gewaltige Welfenschloss und das Rathaus auf begeisterte Gäste. Gebuchte Mieträder stehen im Hotel bereit.
Übernachtung in Hann. Münden

Box mit rotem Balken (mit 2 Bildern links)
2. Tag
Göttingen

Hann. Münden- Göttingen, ca. 39 km

Über Dransfeld und Groß Ellershausen geht die Auftaktfahrt in die traditionsreiche Universitätsstadt Göttingen. Die Stadt ist stark durch ihre Bildungs- und Forschungseinrichtungen geprägt. Ihre Innenstadt ist bis heute von einem Wall umschlossen. Rund um den „Nabel“ -  der tatsächlich so heißt – stehen zahlreiche Fachwerkhäuser und Kirchen. Ein besonderer Punkt der Stadt ist der „Vierkirchenblick“, von dem in exakt jeder Himmelsrichtung eine Kirche zu sehen ist.
Übernachtung in Göttingen

Box mit rotem Balken (mit 2 Bildern links)
3. Tag
Duderstadt

Göttingen - Duderstadt, ca. 39 km

Quer durch das landwirtschaftlich geprägte Eichsfeld fahren Sie heute nach Duderstadt. Das umfangreich sanierte, mittelalterliche Altstadtbild glänzt mit rund 600 prächtigen Bürgerhäusern verschiedener Stilepochen. Aus dem Meer von Fachwerkhäusern ragen die beiden großen Stadtkirchen St. Cyriakus und St. Servatius mit ihren mächtigen Türmen und der Westerturm mit seiner prägnanten gedrehten Spitze emport. Das Rathaus gehört zu den ältesten und schönsten Deutschlands.
Übernachtung in Duderstadt

Box mit rotem Balken (mit 2 Bildern links)
4. Tag
Osterode

Duderstadt - Osterode, ca. 40 km

Eindrucksvoll blubbert die Rhumspringe aus dem Karst des Harzvorlandes. Am Horizont ragt bereits das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands auf. Osterode liegt schon am Fuß der ersten hohen Berge, umgeben von reizvolle Burgruinen. Eines der imposantesten Bauwerke der Stadt ist das zwischen 1719 und 1722 entstandene Harzkornmagazin, das ursprünglich zur Versorgung der Bergbauorte im Oberharz mit Getreide diente und heute nach einer umfassenden Renovierung das Rathaus beherbergt.
Übernachtung in Osterode

Box mit rotem Balken (mit 2 Bildern links)
5. Tag
Die Innerste

Osterode - Lautenthal, ca. 45 km

Heute steht der lange Anstieg auf die Harzberge rund um den 1141 Meter hohen Brocken an. Atemberaubende Ausblicke belohnen für die Anstrengungen. An fjordartigen Talsperren vorbei geht es immer tiefer in das sagenumwobene „Hexengebirge“ hinein, bis zum Ziel im idyllischen Tal der Innerste. Auf dem Weg liegt auch die traditionsreiche Bergbaustadt Clausthal-Zellerfeld inmitten der Seenplatte des Oberharzer Wasserregals, durch das früher Wasserräder in den Bergwerken angetrieben wurden.
Übernachtung in Lautenthal

Box mit rotem Balken (mit 2 Bildern links)
6. Tag
Globensaal im Schloss Wolfenbüttel

Lautenthal - Wolfenbüttel, ca. 60 km

Nach der Bergetappe geht es wieder bergab. Voraus liegt nur noch Flachland, an dessen Rand der erste Pausenstopp in der tausendjährigen UNESCO-Welterbestadt Goslar ist. Wolfenbüttel hütet einen besonderen Schatz. Teil des prachtvollen Gebäudeensemble am Schlossplatz ist auch die einst als „achtes Weltwunder“ gepriesene Herzog-August-Bibliothek. Sie beherbergt unter anderem das Evangeliar Heinrichs des Löwen. Gute Stube der Stadt ist die grachtendurchzogene Fachwerkaltstadt.
Übernachtung in Wolfenbüttel

Box mit rotem Balken (mit 2 Bildern links)
7. Tag
Schloss Wolfsburg

Wolfenbüttel - Wolfsburg, ca. 60 km

Mit Schwung hinein in die Norddeutsche Tiefebene. In Braunschweig, einstige Residenz Heinrichs des Löwen, zeugen noch heute der Dom St. Blasii, die Burg Dankwarderode und die und die 91 Meter hohe Andreaskirche vom mächtigen Welfenherzog. Wolfsburg kennt dagegen die ganze Welt als Sitz des Volkswagenwerks und Heimat des legendären „Käfers“. 1955 lief hier der einmillionste vom Band, was mit einem juwelenbesetzten Käfer (der Käfer mit der Nummer 1.000.000) gefeiert wurde.
Übernachtung in Wolfsburg

Box mit rotem Balken (mit 2 Bildern links)
8. Tag
Gifhorn Mühlenmuseum

Wolfsburg - Bad Bodenteich, ca. 55 km

Holländermühlen kündigen bereits die nahe „Mühlenstadt“ Gifhorn an. Das Mühlenmuseum ist einem Dorfplatz eines typischen Rundlingsdorf nachempfunden und zeigt 16 noch immer funktionstüchtige Mühlen. Weiter geht es durch eine friedliche Heide-, Geest- und Waldlandschaft, vorbei an kleinen Mooren nach Hankensbüttel, mit seinem Otter-Zentrum am Isenhagener See. Die Region rund um den Luft- und Schrothkurort Bad Bodenteich hat einst den Heidedichter Hermann Löns inspiriert.
Übernachtung in Bad Bodenteich

Box mit rotem Balken (mit 2 Bildern links)
9. Tag
Uelzen

Bad Bodenteich - Lüneburg, ca. 58 km

Ruhige Radwege mit wenig Steigung führen nach Uelzen. Nehmen Sie sich Zeit für eine Besichtigung des farbenfrohen "Weg der Steine" vom "Hundertwasser-Bahnhof" in die Innenstadt. Nächstes Ziel ist die Jod-Sole-Therme in Bad Bevensen, ehe es durch Heideflächen in die Hansestadt Lüneburg geht. Die Altstadt liegt über einem Salzstock, der einst den Reichtum der Stadt begründete. Dessen „Gipskappe“ ragt mitten in der Stadt auf und bildet einen herrlichen Aussichtspunkt.
Übernachtung in Lüneburg

Box mit rotem Balken (mit 2 Bildern links)
10. Tag
Lüneburg

Individuelle Abreise oder Verlängerung

Nach dem Frühstück ist Ihre Radtour an der Weser schon zu Ende. Gerne verlängern wir aber auch Ihren Aufenthalt in Lüneburg.

Box mit rotem Balken (kein Bild)
Kurzinfo für die Weser-Harz-Heide-Radtour
  • Start / Ziel
    Hann. Münden / Lüneburg
  • Dauer
    10 Tage, 9 Nächte
  • Länge
    ca. 400 km
  • Tagesstrecken
    zwischen 39 und 60 Radkilometer
  • Streckenprofil
    Auf der Strecke müssen einige etwas stärkere Steigungen überwunden werden, vor allem im Harz, aber ansonsten verläuft der Weg flach und auf überwiegen asphaltieren ruhigen Nebenwegen
  • Rückreise nach Hann. Münden
    In Eigenregie per Bahn, Verbindungen stündlich, 1-2x Umsteigen, Dauer ca. 3 Std., Normalpreis ca. 50 €/pro Person
    optional Rücktransfer bis 8 Personen möglich