auf der Webseite des Weser-Radweg Service für die Saison 2008!

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen Urlaub an der Weser interessieren und bieten Ihnen eine
Fülle von Informationen:

Buchbare Radreisen am Weser-Radweg
Übernachtungsverzeichniss für die Weser
Tourist-Infos am Weserradweg
Attraktionen für Ihre Weser-Radtour
Fähre in Grohnde am Weser-Radweg
Radfahren im Märchenland, von Nordhessens Mittelgebirgen bis ans Norddeutsche Wattenmeer. Der Weser-Radweg ist nicht nur einer der beliebtesten Radwege in Deutschland, sondern auch einer der landschaftlich, historisch und kulturell vielseitigsten. Burgen und Schlösser, tiefe Wälder, liebliche Uferlandschaften, verwinkelte Fachwerkgassen, Märchen- und Sagengestalten: nur ein paar Eindrücke einer Radtour entlang der Weser. Frau Holle werden Radfahrer jahreszeitbedingt eher weniger begegnen, also lieber Dornröschen aus dem Schlaf küssen, mit Baron Münchhausen auf Kanonenkugeln reiten oder mit dem Rattenfänger von Hameln durch die Gassen ziehen – an der Weser verwischt mitunter die Grenze zwischen Dichtung und Wahrheit.

Auf 465 Kilometern verläuft der Weser-Radweg durch die Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen und durchquert dabei mindestens genauso viele Landschaftsbilder. Ganz im Süden, zwischen Hann. Münden an der Vereinigung von Werra und Fulda und der barocken Hugenottenstadt Bad Karlshafen windet sich die Weser durch ein enges, bewaldetes Tal, eingezwängt von Solling und Reinhardswald, ehe sich die Landschaft öffnet und der Fluss breiter durch das liebliche Weserbergland der Rattenfängerstadt Hameln und Porta Westfalica entgegen strömt.

Dort, wo die Weser die Bergkämme von Teutoburger Wald und Wiehengebirge durchschneidet, passiert der Fluss die Westfälische Pforte, seit je her eine wichtige Verbindungstrecke zwischen Norddeutschland und Westfalen. Schon in der Eisenzeit und  im Frühmittelalter entstand hier die Wittekindsburg, unweit jener Stelle, an der seit 1896 zu Ehren des Kaisers Wilhelm I. das monumentale Kaiser-Wilhelm-Denkmal errichtet wurde. Großartig ist der Blick von der Aussichtsplattform in 88 Metern Höhe auf das Wesertal und über Minden hinweg in die Norddeutsche Tiefebene.

Die Region zwischen Minden und Bremern ist merklich dünner besiedelt als bisher. Meist liegen die Orte nicht direkt am Flussufer, das von weiten Feuchtwiesen eingerahmt wird, auf denen Kühe träge in der Sonne grasen. Einzig Nienburg und die Pferdestadt Verden bilden größere Ansiedlungen in diesem Stillen Land. In den Häfen von Bremen und Bremerhaven geht es dagegen umso lauter, echter und kerniger zu. Stundenlang könnte man am Kai sitzen und den ganz großen Schiffen der Weltmeere beim Manövrieren zuschauen, wäre da nicht der verlockende Gedanke ans Wattenmeer, der weiter gen Norden treibt, bis es wirklich nicht mehr weiter geht.
Peter Eich
Geschäftsführer
Weser-Radweg Service